Use Case
On-Chain Abrechnung
& Payments für Ladeinfrastruktur
Automatisierte, transparente und systemübergreifende Abrechnung von Ladevorgängen
Automatisiert
Regelbasierte Abrechnung
Transparent
Nachvollziehbare Sessions
Skalierbar
Wächst mit Ihrem Netz
On-Chain Abrechnung & Payments für Ladeinfrastruktur unterstützt Betreiber dabei, ihre Ladeinfrastruktur wirtschaftlich, transparent und skalierbar zu betreiben.
1. Kurzüberblick
On-Chain Abrechnung & Payments für Ladeinfrastruktur unterstützt Betreiber dabei, ihre Ladeinfrastruktur wirtschaftlich, transparent und skalierbar zu betreiben. Der Abrechnungsprozess wird von einem operativen Engpass zu einem stabilen, automatisierten Kernprozess, der mit dem Wachstum des Ladenetzes Schritt hält – ohne zusätzliche manuelle Aufwände oder komplexe Abstimmungen.
Der unmittelbare Nutzen für Betreiber liegt in der klaren, eindeutigen Abrechnung jedes einzelnen Ladevorgangs. Jede Ladesession wird vollständig dokumentiert, regelbasiert abgerechnet und dauerhaft nachvollziehbar gespeichert. Abrechnungsfehler, nachträgliche Korrekturen und Unklarheiten gegenüber Kunden, Flottenpartnern oder Roaming-Netzen werden deutlich reduziert. Betreiber erhalten jederzeit einen verlässlichen Überblick über Umsätze, Auslastung und Abrechnungsstatus – nicht erst nachgelagert, sondern als belastbare Datengrundlage für operative und wirtschaftliche Entscheidungen.
Gleichzeitig sinkt der operative Aufwand spürbar. Abrechnungsregeln sind fest im System hinterlegt und werden automatisch angewendet. Tarifänderungen, neue Preismodelle oder zusätzliche Ladepunkte erhöhen nicht die Komplexität im Tagesgeschäft. Das System skaliert mit dem Netz, ohne dass zusätzliche manuelle Prozesse, neue Clearing-Schritte oder individuelle Sonderlösungen erforderlich werden.
Ein weiterer zentraler Mehrwert ist die Flexibilität bei Zahlungsarten, ohne Abstriche bei der Abrechnung. Betreiber müssen sich nicht auf bestimmte Zahlungsmittel festlegen. Endkunden zahlen weiterhin mit vertrauten Methoden wie Kreditkarte oder Mobile Payment, während optional auch digitale Assets genutzt werden können. Unabhängig davon entsteht für den Betreiber stets eine einheitliche, konsistente Abrechnung – mit klarer Zuordnung von Ladevorgang, Tarif und Zahlung.
Besonders in komplexen Szenarien – etwa bei mehreren Betreibern, Flottenkunden, Roaming oder standortübergreifenden Netzen – schafft die Lösung Vertrauen und Planungssicherheit. Abrechnungsdaten sind für alle berechtigten Parteien eindeutig einsehbar und nicht nachträglich veränderbar. Abstimmungsaufwände sinken, Streitfälle werden reduziert und die Zusammenarbeit mit Partnern wird einfacher und belastbarer.
Für Endkunden bleibt das Laden einfach und vertraut.
Für Betreiber entsteht eine Abrechnungsarchitektur, die Kosten senkt, Transparenz schafft und neue Geschäftsmodelle ermöglicht – heute und in Zukunft.
2. Problem & Ausgangslage
Der Betrieb von Ladeinfrastruktur skaliert heute deutlich schneller als die zugrunde liegenden Abrechnungs- und Zahlungsprozesse. Während Ladepunkte, Standorte und Nutzerzahlen kontinuierlich wachsen, bleiben Abrechnungssysteme häufig fragmentiert, schwer nachvollziehbar und nur begrenzt automatisierbar. Für Betreiber entsteht dadurch eine strukturelle Lücke zwischen technischem Betrieb und wirtschaftlicher Steuerung.
In der Praxis werden Ladevorgänge zwar zuverlässig erfasst, die eigentliche Abrechnung erfolgt jedoch oft zeitverzögert, aggregiert und verteilt über mehrere Systeme. Unterschiedliche Lade-Backends, Roaming-Partner, Zahlungsanbieter und Abrechnungstools führen dazu, dass Daten konsolidiert, abgeglichen und manuell nachbearbeitet werden müssen. Insbesondere bei Roaming, Flottenkunden oder mehreren Betreiberparteien entstehen komplexe Clearing-Prozesse, die fehleranfällig sind und kontinuierlich operative Ressourcen binden.
Für Betreiber zeigt sich das in mehreren kritischen Punkten:
Es fehlt eine durchgängige, einheitliche Sicht auf einzelne Ladevorgänge, Umsätze und Margen. Abrechnungen sind nur eingeschränkt prüfbar, Korrekturen aufwendig und Abweichungen zwischen technischer Messung und finanzieller Abrechnung schwer nachzuvollziehen. Abhängigkeiten von zentralen Clearing-Stellen oder Plattformen verstärken dieses Problem, da Abrechnungsdaten oft nicht vollständig transparent oder unabhängig überprüfbar sind.
Mit zunehmender Netzgröße verschärft sich die Situation. Jeder zusätzliche Ladepunkt, Standort oder Partner erhöht den Abstimmungsaufwand. Neue Tarifmodelle – etwa zeitabhängige Preise, lastabhängige Steuerung oder individuelle Flottenkonditionen – lassen sich nur mit erheblichem Integrationsaufwand abbilden. Änderungen an Preislogiken müssen in mehreren Systemen gepflegt werden und bergen ein hohes Risiko für Inkonsistenzen und Abrechnungsfehler.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht hat das direkte Auswirkungen:
Hoher administrativer Aufwand erhöht die Betriebskosten, verzögerte Abrechnung belastet den Cashflow und mangelnde Transparenz erschwert fundierte Entscheidungen. Gleichzeitig leiden Kundenzufriedenheit und Partnerbeziehungen, wenn Abrechnungen nicht eindeutig nachvollziehbar oder erklärbar sind.
Kurz gesagt:
Der technische Betrieb der Ladeinfrastruktur ist skalierbar – die Abrechnung in ihrer heutigen Form ist es nicht.
Ohne eine klare, automatisierte und nachvollziehbare Abrechnungsschicht wird das Wachstum von Ladeinfrastrukturnetzen zunehmend ausgebremst.
3. Lösung & Ablauf in der Praxis
Die On-Chain-Abrechnungslösung integriert Blockchain-Technologie direkt in den Lade- und Abrechnungsprozess, trennt dabei jedoch klar zwischen Abrechnungslogik und Zahlungsabwicklung. Ziel ist es, Ladevorgänge transparent, automatisiert und nachvollziehbar abzurechnen – unabhängig davon, ob Endnutzer mit Kryptowährungen oder mit klassischen Zahlungsmitteln wie Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen.
Kern der Lösung sind Smart Contracts, die jede Ladesession eindeutig abbilden und regelbasiert abrechnen. Die Blockchain fungiert dabei als gemeinsame, vertrauenswürdige Abrechnungsschicht zwischen Ladeinfrastruktur, Betreibern und angebundenen Zahlungssystemen. Die eigentliche Zahlung kann entweder direkt on-chain erfolgen oder off-chain über etablierte Payment Service Provider abgewickelt werden, während die Abrechnungslogik und der Nachweis des Zahlungsauslösers unveränderlich auf der Blockchain verankert bleiben.
Ablauf eines Ladevorgangs
Schritt 1: Start des Ladevorgangs
Der Fahrer startet den Ladevorgang an der Ladesäule über eine App, ein Web-Interface oder direkt über das Fahrzeug. Die Authentifizierung erfolgt digital – beispielsweise per QR-Code oder App – ohne zwingende Nutzung einer klassischen RFID-Ladekarte. Im selben Schritt wählt der Nutzer seine bevorzugte Zahlungsart. Neben Wallet-basierten Zahlungen können auch vertraute Zahlungsmethoden wie Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay genutzt werden. Für Fiat-Zahlungen wird dabei über einen angebundenen Payment Service Provider eine Vorautorisierung durchgeführt, etwa bis zu einem Maximalbetrag.
Schritt 2: Registrierung der Session
Mit Start des Ladevorgangs wird im Backend automatisch eine Ladesession erzeugt und on-chain registriert. Diese Session enthält alle relevanten Referenzen, darunter die Ladestation, den pseudonymisierten Nutzer, den gewählten Tarif sowie den Startzeitpunkt. Zusätzlich wird festgehalten, über welchen Zahlungsweg die spätere Abrechnung erfolgt – entweder durch ein hinterlegtes Krypto-Deposit oder durch eine Payment-Referenz des Zahlungsdienstleisters.
Schritt 3: Verbrauchsmessung
Während des Ladevorgangs misst die Ladestation kontinuierlich die abgegebene Energiemenge. Die Verbrauchsdaten werden signiert und im Backend zwischengespeichert oder aggregiert, um unnötige Blockchain-Transaktionen zu vermeiden. Für den Nutzer unterscheidet sich dieser Prozess nicht vom heutigen Laden – im Hintergrund wird jedoch bereits eine manipulationssichere Datengrundlage für die spätere Abrechnung aufgebaut.
Schritt 4: Abrechnung und Zahlung
Nach Beendigung des Ladevorgangs – entweder durch den Nutzer oder automatisch bei voller Batterie – übermittelt die Ladestation den finalen Zählerstand. Der Smart Contract berechnet daraufhin den fälligen Betrag anhand der hinterlegten Tariflogik, etwa auf Basis geladener Kilowattstunden, Zeitkomponenten oder dynamischer Preismodelle.
Die anschließende Zahlung erfolgt abhängig von der gewählten Zahlungsart:
- Bei Krypto-Zahlungen wird der Betrag direkt on-chain vom hinterlegten Deposit oder Wallet des Nutzers an das Betreiber-Wallet transferiert.
- Bei Fiat-Zahlungen wird der berechnete Betrag über den Payment Service Provider final eingezogen (Capture). Nach erfolgreicher Zahlungsbestätigung wird die Ladesession on-chain als abgeschlossen markiert.
Schritt 5: Dokumentation und Weiterverarbeitung
In beiden Fällen entsteht ein konsistenter, revisionssicherer Abrechnungseintrag auf der Blockchain. Betreiber und Nutzer können die vollständige Historie der Ladesession – inklusive Zeitpunkten, Verbrauchsdaten, Preisberechnung und Zahlungsstatus – jederzeit nachvollziehen. Eine automatisierte Übergabe der Abrechnungsdaten an Buchhaltung, Reporting- oder ERP-Systeme kann über Off-Chain-Services erfolgen, die Blockchain-Ereignisse auslesen und weiterverarbeiten.
Einordnung der Lösung
Die Blockchain übernimmt in diesem Modell nicht zwingend die Rolle eines Endnutzer-Zahlungsmittels, sondern dient als neutrale Abrechnungs- und Vertrauensebene. Sie stellt sicher, dass Abrechnungsregeln korrekt angewendet werden, Zahlungsereignisse eindeutig zuordenbar sind und keine Partei Abrechnungsdaten nachträglich verändern kann. Gleichzeitig bleibt die Nutzererfahrung niedrigschwellig, da klassische Zahlungsarten vollständig unterstützt werden und Web3-Technologie für Fiat-Nutzer im Hintergrund verborgen bleibt.
4. Technischer Überblick
Die Lösung ergänzt bestehende Lade- und Zahlungssysteme um eine einheitliche, automatisierte Abrechnungsschicht. Bestehende Ladeinfrastruktur und Backends bleiben unverändert im Einsatz und liefern weiterhin die technischen Daten zu Start, Ende und Energieverbrauch einer Ladesession.
Diese abrechnungsrelevanten Informationen werden genutzt, um jede Ladesession eindeutig abzubilden und regelbasiert abzurechnen. Die zugrunde liegenden Tariflogiken – etwa kWh-basierte Preise, Zeitanteile oder dynamische Modelle – sind systemseitig hinterlegt und werden automatisch angewendet. Jede Abrechnung wird nachvollziehbar dokumentiert und dauerhaft gespeichert, sodass sie jederzeit überprüfbar bleibt.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt unabhängig davon über angebundene Payment Service Provider für klassische Zahlungsmethoden wie Kreditkarte oder Mobile Payment. Die Abrechnungslösung verknüpft lediglich den bestätigten Zahlungsstatus mit der jeweiligen Ladesession. Optional können auch Wallet-basierte Zahlungen integriert werden, ohne dass sich die Abrechnungslogik ändert.
Alle Abrechnungsdaten stehen anschließend über Schnittstellen für Buchhaltung, Reporting oder Partnerabrechnungen zur Verfügung. So entsteht eine skalierbare, transparente Abrechnungsarchitektur, die den laufenden Betrieb nicht verkompliziert und mit dem Ladenetz mitwächst.
5. Voraussetzungen
Um die On-Chain-Abrechnungslösung sinnvoll und stabil in den Betrieb zu integrieren, sind keine grundlegenden Systemwechsel erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, dass bestimmte technische und organisatorische Grundlagen beim Betreiber vorhanden sind, auf denen die Lösung aufsetzen kann.
Digital angebundene Ladeinfrastruktur
Vorausgesetzt wird eine digital angebundene Ladeinfrastruktur, die Ladevorgänge zuverlässig erfasst und abrechnungsrelevante Daten wie Start- und Endzeitpunkte sowie Verbrauchswerte an ein zentrales Backend übermittelt. Diese Daten bilden die Grundlage für die automatisierte Abrechnung und müssen konsistent und abrechnungsfähig vorliegen.
Anbindung Payment Service Provider
Auf Zahlungsseite ist die Anbindung eines oder mehrerer Payment Service Provider notwendig, über die klassische Zahlungsmethoden wie Kreditkarte oder Mobile Payment abgewickelt werden. Bestehende Zahlungsanbieter können in der Regel weiterverwendet werden. Die Zahlungsabwicklung verbleibt vollständig bei diesen regulierten Dienstleistern, wodurch keine zusätzlichen regulatorischen Anforderungen für den Betreiber entstehen.
Klar definierte Abrechnungs- und Tariflogik
Ebenso wichtig ist eine klar definierte Abrechnungs- und Tariflogik. Preise, Zeitkomponenten, Zuschläge oder Sondermodelle müssen fachlich eindeutig beschrieben sein, da diese Regeln technisch fest umgesetzt und automatisiert angewendet werden. Unklare oder inkonsistente Tarifstrukturen lassen sich zwar abbilden, führen jedoch auch in einer automatisierten Abrechnung zu unnötiger Komplexität.
Technische Schnittstellen und Betriebsreife
Auf technischer Ebene wird vorausgesetzt, dass bestehende Backend-Systeme strukturierte Schnittstellen zur Verfügung stellen, über die abrechnungsrelevante Ereignisse automatisiert verarbeitet werden können. Ergänzend dazu sollte eine grundlegende Betriebsreife vorhanden sein, etwa in Form von Monitoring, Zuständigkeiten und klaren Prozessen für den Umgang mit Störungen oder Abweichungen.
Klare Rollenverteilung
Organisatorisch ist eine klare Rollenverteilung erforderlich. Es muss festgelegt sein, welche Systeme Daten liefern, wie Abrechnungsinformationen weiterverarbeitet werden und wie Buchhaltung, Reporting oder Partnerabrechnungen angebunden sind. Die Blockchain übernimmt dabei ausschließlich die Abrechnungs- und Dokumentationslogik und tritt nicht als Zahlungsdienstleister oder Verwahrstelle auf.
Niedrigschwelliger Zugang für Endnutzer
Für Endnutzer ist schließlich ein niedrigschwelliger Zugang entscheidend. Authentifizierung und Bezahlung sollten digital und nutzerfreundlich erfolgen, ohne dass Kunden mit Blockchain-Technologie oder Wallets konfrontiert werden. Die technische Komplexität bleibt vollständig im Hintergrund.
Unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Use Case schrittweise, risikoarm und ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs einführen – als nachhaltige Modernisierung der Abrechnung, nicht als disruptive Systemumstellung.
6. Risiken & Abwägungen
Eine automatisierte, systemübergreifende Abrechnung bringt neben klaren Vorteilen auch neue technische und organisatorische Aspekte mit sich, die bei der Einführung bewusst berücksichtigt werden sollten. Ziel ist es, diese Punkte frühzeitig einzuordnen und durch geeignete Maßnahmen kontrollierbar zu machen.
Erhöhte Systemkomplexität
Mehrere Systeme müssen zusammenspielen.
Klare Architektur mit eindeutiger Trennung von Ladebetrieb, Abrechnung und Zahlung sowie weitgehende Automatisierung.
Abhängigkeit von externer Infrastruktur
Blockchain-Netzwerke und Zahlungsanbieter müssen verfügbar sein.
Einsatz stabiler Netzwerke, Monitoring und definierte Fallback-Mechanismen für einen unterbrechungsfreien Betrieb.
Regulatorische Anforderungen
Zahlungsverkehr und Energieabrechnung unterliegen klaren Vorgaben.
Fiat-Zahlungen laufen ausschließlich über regulierte Payment Service Provider, die Blockchain übernimmt nur Abrechnung und Dokumentation.
Akzeptanz bei Endnutzern
Blockchain kann als komplex wahrgenommen werden.
Vertraute Nutzererfahrung mit bekannten Zahlungsmethoden, Web3-Technologie bleibt vollständig im Hintergrund.
Durch diese Maßnahmen bleibt die Lösung betriebssicher, nachvollziehbar und langfristig einsetzbar – ohne unnötige Risiken im Tagesgeschäft.
7. Was wir liefern
Wir liefern eine integrierte Abrechnungslösung, die bestehende Systeme ergänzt, Prozesse vereinfacht und Transparenz dort schafft, wo sie im Betrieb wirklich benötigt wird.
Analyse & Zielbild der Abrechnung
Zu Beginn analysieren wir Ihre bestehende Ladeinfrastruktur, Backends, Abrechnungsprozesse und Zahlungsanbindungen. Gemeinsam klären wir, wo heute Reibungsverluste entstehen und welche Abrechnungslogik zukünftig automatisiert und nachvollziehbar abgebildet werden soll. Daraus entsteht ein klares Zielbild für eine Abrechnungslösung, die technisch realistisch, wirtschaftlich sinnvoll und skalierbar ist.
Abrechnungs- und Tarifmodellierung
Wir übersetzen Ihre fachlichen Tarif- und Abrechnungsregeln in eine klare, systemseitig durchgesetzte Logik. Dazu gehören Preisstrukturen pro kWh, Zeitkomponenten, Blockiergebühren, dynamische Tarife sowie Sondermodelle für Flotten oder Partner. Die Regeln werden so modelliert, dass sie automatisiert angewendet und konsistent über alle Ladepunkte hinweg umgesetzt werden.
Technische Umsetzung der Abrechnung
Wir implementieren die Abrechnungs- und Session-Logik so, dass jede Ladesession eindeutig erfasst, regelbasiert abgerechnet und nachvollziehbar dokumentiert wird. Die Abrechnung funktioniert unabhängig von einzelnen Zahlungsarten oder Anbietern und bildet eine stabile Grundlage für den operativen Betrieb und die wirtschaftliche Steuerung Ihres Ladenetzes.
Integration in bestehende Systeme
Die Lösung wird nahtlos in Ihre bestehende Systemlandschaft integriert. Dazu zählen Lade-Backends, Payment Service Provider sowie interne Systeme wie Buchhaltung, Reporting oder Partnerabrechnungen. Bestehende Prozesse werden nicht ersetzt, sondern gezielt automatisiert und transparenter gestaltet.
Zahlungsanbindung ohne Bindung an Zahlungsarten
Wir binden klassische Zahlungsmethoden über regulierte Payment Service Provider an und schaffen gleichzeitig die Möglichkeit, digitale Assets zu integrieren. Für Sie bedeutet das maximale Flexibilität: Die Abrechnung bleibt konsistent, unabhängig davon, wie Endkunden bezahlen oder welche Zahlungsanbieter eingesetzt werden.
Betrieb, Transparenz & Dokumentation
Für den laufenden Betrieb stellen wir eine saubere technische Grundlage bereit. Dazu gehören Monitoring, Logging sowie eine verständliche Dokumentation der Abrechnungslogik, Schnittstellen und Systemzusammenhänge. So bleibt die Lösung wartbar, nachvollziehbar und langfristig erweiterbar.
Klare Abgrenzung unserer Rolle
Wir agieren nicht als Zahlungsdienstleister, Verwahrer oder Betreiber Ihrer Ladeinfrastruktur. Die Kontrolle über Zahlungsflüsse, Daten und operative Prozesse verbleibt vollständig bei Ihnen. Unsere Aufgabe ist es, die technische Abrechnungsbasis zu schaffen, auf der Sie Ihr Ladenetz sicher, transparent und skalierbar betreiben können.
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